Erste Jobs, gut geschützt.
Für Schulen und Eltern.
Tirono vermittelt Minijobs, Nebenjobs und Praktika bei Unternehmen in der Nähe, für Jobsuchende ab 14. Hier steht, welche Regeln die App durchsetzt, wie die Elternfreigabe funktioniert und an wen Sie sich wenden.
Was die App durchsetzt
- Ab 14Registrieren kann sich, wer mindestens 14 ist. Das ist eine Grenze von Tirono, nicht des Gesetzes: Für Jüngere wäre die Verantwortung zu groß.
- Erst die Eltern, dann das UnternehmenUnter 18 erreicht keine Anfrage ein Unternehmen, bevor ein Elternteil zugestimmt hat.
- Nur passende StellenUnter 18 zeigt die App nur Stellen, die zum Jugendarbeitsschutz passen: zwischen 6 und 20 Uhr, höchstens 8 Stunden am Tag und 40 in der Woche. Wer jünger als 15 oder noch vollzeitschulpflichtig ist oder das nicht angegeben hat, sieht nur leichte Tätigkeiten mit höchstens 2 Stunden am Tag zwischen 8 und 18 Uhr.
- Wochenende nur, wo es erlaubt istUnter 18 am Samstag nur in Gastronomie, Einzelhandel, beim Babysitten und bei der Betreuung von Haustieren, am Sonntag nur in der Gastronomie.
- Doppelt geprüftDiese Regeln prüft nicht nur die App. Die Datenbank prüft sie bei jeder Anfrage noch einmal, auch wenn jemand die App umgeht.
- Mindestlohn ab 18Stellen ab 18 lassen sich nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn ausschreiben, zurzeit 13,90 € pro Stunde. Für Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung schreibt das Gesetz ihn nicht vor, dort legt das Unternehmen den Lohn fest.
- Geprüfte UnternehmenEin Unternehmen braucht eine E-Mail-Adresse auf der Domain seiner Website und wird mit dem Handelsregister oder einem Nachweis abgeglichen. Seine Anzeigen erscheinen erst nach bestandener Prüfung. Bis ein Mensch bei Tirono es freigegeben hat, kann es Minderjährigen höchstens fünf Nachrichten am Tag schreiben.
- Chat erst nach ZusageSchreiben können beide Seiten erst, wenn das Unternehmen einer Anfrage zugesagt hat. Beleidigungen weist die App ab. Bevor jemand Telefonnummer, Adresse oder andere Kontaktdaten schickt, fragt sie nach.
- Wenig Daten für UnternehmenUnternehmen sehen Vornamen, Alter und den Lebenslauf aus der App. Nachname, Adresse, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse sehen sie nicht.
- Termine am TagEin Treffen zum Kennenlernen lässt sich mit Minderjährigen nur zwischen 8 und 20 Uhr vereinbaren.
- MeldenJedes Gespräch und jede Anzeige lässt sich in der App melden. Gemeldetes sieht sich ein Mensch an.
- KostenlosFür Jobsuchende kostet Tirono nichts.
So funktioniert die Elternfreigabe
- Ihr Kind trägt in der App Ihre E-Mail-Adresse ein.
- Sie bekommen eine E-Mail mit einem Link. Er gilt 24 Stunden. Ein Konto oder die App brauchen Sie dafür nicht.
- Auf der Seite bestätigen Sie, dass Sie sorgeberechtigt sind. Das ist keine Zustimmung zu einer bestimmten Stelle. Den Arbeits- oder Praktikumsvertrag unterschreiben Sie weiterhin selbst mit.
- Danach sehen Sie einen Sicherheitscode, den Sie zusätzlich per E-Mail bekommen. Damit nehmen Sie die Freigabe jederzeit und ohne Begründung zurück.
Zurücknehmen geht auf tirono.de/elternfreigabe-zuruecknehmen mit dem Code oder formlos per E-Mail an kontakt@tirono.de. Danach finden Unternehmen das Konto Ihres Kindes nicht mehr, und wartende Anfragen gehen nicht weiter.
Anfragen und Nachrichten Ihres Kindes bleiben privat. Eltern bekommen keinen Einblick in die Chats.
Für Schulen
Gern können Sie Tirono bei der Berufsorientierung vorstellen. Neben Minijobs finden Schülerinnen und Schüler dort auch Praktikumsplätze in ihrer Nähe. Elternbrief und Aushang stehen hier zum Herunterladen und dürfen frei weitergegeben werden.
Für Fragen, ein Gespräch mit der Schulleitung oder einen Hinweis auf ein Problem schreiben Sie an kontakt@tirono.de.