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Datenschutzerklärung

Fassung 2026-11-03

1. Geltungsbereich und Verantwortlicher

Diese Erklärung beschreibt die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Nutzung der Website tirono.de, des Unternehmensbereichs und der Tirono-App. Tirono bringt Jobsuchende ab 14 Jahren und Unternehmen für Minijobs, Nebenjobs und Praktika in Kontakt. Hinweise nur für Jobsuchende sprechen mit „du“, Hinweise für Unternehmen mit „Sie“ an.

Verantwortlich für die Verarbeitung ist der Betreiber von Tirono: Enis Mehmedi, Cordesweg 18, 22415 Hamburg. Kontakt für Datenschutzfragen und die Ausübung Ihrer Rechte: kontakt@tirono.de.

2. Aufruf der Website und technische Bereitstellung

Beim Aufruf werden die für die Verbindung erforderlichen Angaben verarbeitet, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse sowie technische Angaben des Browsers oder Geräts. Hosting- und Sicherheitsdienste erhalten diese Daten, um Inhalte auszuliefern, Fehler zu erkennen und Angriffe oder automatisierte missbräuchliche Zugriffe abzuwehren.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer funktionsfähigen und sicheren Plattform nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Bei der Bereitstellung vertraglicher Funktionen gilt außerdem Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Lokale Schriftdateien werden von der Website selbst geladen, nicht von Google Fonts.

3. Konto, Anmeldung und Schutz des Zugangs

Zur Einrichtung und Verwaltung eines Kontos verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Kontokennung, Rolle und den Status der E-Mail-Bestätigung. Die Anmeldung verarbeitet das eingegebene Passwort. Der Authentifizierungsdienst speichert dessen Prüfwert anstelle des Klartexts. Sitzungskennungen halten eine Anmeldung aufrecht. Bei Einrichtung eines zweiten Faktors werden die hierfür benötigten Kennungen und Bestätigungsdaten verarbeitet.

Soweit die Anmeldung über Apple oder Google angeboten und gewählt wird, erhalten wir die freigegebene Kontokennung und die für die Anmeldung bereitgestellten Angaben, insbesondere die E-Mail-Adresse. Der gewählte Anbieter verarbeitet den Anmeldevorgang auch nach eigenen Datenschutzregeln. Tirono erhält nicht das Passwort dieses Anbieterkontos.

Cloudflare Turnstile prüft auf der Website bestimmte Registrierungs-, Anmelde- und Passwortvorgänge auf automatisierten Missbrauch. Dabei verarbeitet Cloudflare unter anderem IP-Adresse, Browser-/Geräteangaben und technische Signale des Prüfablaufs. Die Prüfung ist von optionaler Besucherstatistik getrennt. Zusätzlich begrenzen wir die Häufigkeit bestimmter Anfragen.

In der App kann ein neues Passwort gegen bekannte Datenlecks geprüft werden. Dazu wird auf dem Gerät ein SHA-1-Prüfwert des Passworts berechnet. Nur dessen erste fünf Zeichen gehen an unseren Server, der den Dienst Pwned Passwords von Have I Been Pwned stellvertretend abfragt. Passwort und vollständiger Prüfwert werden für diese Prüfung nicht übertragen. Der Dienst erhält weder die IP-Adresse des Geräts noch sonstige Angaben zur Person, und unser Server speichert die fünf Zeichen nicht. Der eigentliche Treffervergleich erfolgt auf dem Gerät.

Die Kontoverwaltung und Anmeldung dienen der Vertragserfüllung beziehungsweise deren Vorbereitung, Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Missbrauchsabwehr und Passwort-Leckprüfung beruhen auf unserem berechtigten Interesse am Schutz von Konten und betroffenen Personen, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

4. Jobsuchendenprofile und Anfragen

Wir verarbeiten die im Profil eingetragenen Angaben, etwa Namen, Geburtsdatum, Wohnort/Postleitzahl, Schul- oder Ausbildungsangaben, Erfahrungen, Sprachen, Mobilität, Interessen und Verfügbarkeit. Ein Profilbild ist freiwillig. Zusätzlich speichern wir Einstellungen zur Suche, gemerkte oder verworfene Anzeigen und Anfragen mit ihrem Bearbeitungsstand.

Bei der Registrierung in der App kann freiwillig angegeben werden, wie man von Tirono erfahren hat, etwa über die Schule, Freunde oder eine Internetsuche. Wir werten diese Angabe nur als Gesamtzahl je Antwort aus, um zu sehen, auf welchen Wegen Tirono bekannt wird. Unternehmen sehen sie nicht, und ohne Angabe entsteht kein Nachteil. Sie bleibt bis zur Löschung des Kontos gespeichert. Auf Wunsch entfernen wir sie nach einer Nachricht an kontakt@tirono.de. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, die Bekanntheit von Tirono zu verstehen, ohne einzelne Personen auszuwerten.

Diese Daten dienen dazu, das Profil und den Lebenslauf bereitzustellen, passende Anzeigen zu zeigen und gewünschte Anfragen zu übermitteln. Alters- und Schulangaben werden für die eingebauten Jugendschutzregeln verwendet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Ergänzende Schutzmaßnahmen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

Für die Analyse, die Unternehmen im Tarif Enterprise erhalten, zählen wir, wie oft eine Anzeige oben im Stapel gezeigt, ihre Beschreibung geöffnet und das Unternehmensprofil aufgerufen wurde. Gespeichert wird dabei nur eine Tageszahl je Anzeige oder Unternehmen, ohne Bezug zu Ihrem Konto. Zusätzlich sehen Unternehmen, wie oft ihre Anzeigen gemerkt oder verworfen wurden, ebenfalls nur als Zahl und nie, von wem. Zum Schutz vor Missbrauch begrenzen wir die Zahl der Zählvorgänge je Konto und Tag. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, Unternehmen eine Auswertung ihrer Anzeigen zu bieten, ohne dass sie erfahren, wer sie gesehen hat.

Ein Unternehmen erhält nach einer freigegebenen Anfrage die hierfür vorgesehene Bewerberansicht, unter anderem den Vornamen, das Alter in Jahren und die dort angezeigten Profil-/Lebenslaufangaben. Das Profilfeld für Nachname, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Wohnort/Postleitzahl wird nicht mit dieser Ansicht übermittelt. Werden solche Angaben selbst in einen Text oder eine Nachricht geschrieben, kann der Empfänger sie dennoch lesen. Bitte übermittle keine unnötigen sensiblen Angaben, etwa Gesundheitsdaten oder Ausweiskopien.

Die Vorschau „Was Unternehmen sehen“ zeigt den Umfang der Bewerberansicht. Bei Rücknahme einer Anfrage oder einer entsprechenden Beendigung beziehungsweise Sperrung des Kontakts wird der Plattformzugriff nach den vorgesehenen Regeln entzogen. Außerhalb der Plattform bereits rechtmäßig gespeicherte Daten kann Tirono nicht technisch zurückholen. Für deren weitere Verarbeitung ist das empfangende Unternehmen im Rahmen seiner gesetzlichen Pflichten verantwortlich.

5. Elternfreigabe

Für Anfragen von 14- bis 17-Jährigen verlangt Tirono eine Elternfreigabe. Die jobsuchende Person nennt dazu die E-Mail-Adresse eines Sorgeberechtigten. Diese Adresse stammt somit zunächst vom Kind. Wir verwenden sie, um eine Freigabe anzufragen und den Freigabevorgang abzuwickeln.

Gespeichert werden die Adresse, die Zuordnung zum Konto, Status und Zeitpunkte der Anfrage und Entscheidung sowie die referenzierte Textfassung. Der Bestätigungslink gilt 24 Stunden. Nach erfolgreicher Bestätigung wird ein Sicherheitscode angezeigt und zusätzlich per E-Mail an die bestätigte Elternadresse versendet. In der Datenbank speichern wir nur seinen Hashwert. Damit kann die Freigabe auf tirono.de/elternfreigabe-zuruecknehmen oder unabhängig vom Code an kontakt@tirono.de zurückgenommen werden.

Zum Schutz vor dem Erraten von Rücknahmecodes begrenzen wir Versuche zentral. Die Website bildet dazu aus der Netzadresse einen mit einem geheimen Schlüssel geschützten Vergleichswert. Gespeichert werden dieser Wert, die Versuchszahl und der Ablaufzeitpunkt, nicht die rohe IP-Adresse. Das Zeitfenster beträgt eine Stunde. Abgelaufene Werte werden spätestens beim nächsten stündlichen Bereinigungslauf gelöscht.

Die Kontaktaufnahme und die erforderliche Dokumentation dienen unserem berechtigten Interesse am Schutz Minderjähriger und am Nachweis wirksamer Erklärungen, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Soweit eine Verarbeitung auf einer gesonderten datenschutzrechtlichen Einwilligung beruht, gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO. Die zivilrechtliche Zustimmung zur Nutzung und eine datenschutzrechtliche Einwilligung sind nicht dasselbe. Die Elternfreigabe ersetzt keine gesetzlich erforderliche Zustimmung zum Beschäftigungsvertrag.

6. Nachrichten, Meldungen und Sicherheitsprotokoll

Nachrichten und zugehörige Statusdaten werden gespeichert, damit sie auf den verbundenen Geräten und im Unternehmensbereich verfügbar sind. Nachrichten sind nicht Ende zu Ende verschlüsselt. Ihre Bereitstellung beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

Automatische Regeln prüfen Nachrichten auf bestimmte Beleidigungen und Kontaktdaten. Je nach Regel werden Inhalte abgewiesen oder vor dem Versand mit einem Hinweis versehen. Kontaktregeln gegenüber Minderjährigen und Häufigkeitsgrenzen dienen dem Schutz vor Missbrauch. Die Filter können Fehler machen und sind keine vollständige Erkennung gefährlicher Inhalte.

Bei Meldungen können berechtigte Prüfpersonen die zur Bearbeitung vorgesehenen Inhalte und Zusammenhänge einsehen. Zurückgenommene Nachrichten werden für normale Gesprächsteilnehmer verborgen. Für die Aufklärung von Missbrauch wird der zurückgenommene Inhalt befristet aufbewahrt. Entsprechendes gilt für die gespeicherte Änderungshistorie. Zugriffe der Verwaltung sind durch Berechtigungen begrenzt.

Das Sicherheitsprotokoll hält ausgewählte sicherheitsrelevante Vorgänge mit Zeitpunkt und Kontozuordnung fest. Es soll keine vollständigen Nachrichten, Passwörter oder Zahlungsdaten enthalten. Schutz- und Nachweisverarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO, gegebenenfalls zusätzlich auf gesetzlichen Pflichten nach Buchst. c.

7. Termine

Nach einer Zusage können das Unternehmen und die jobsuchende Person im Chat einen Termin für ein Gespräch vereinbaren, vor Ort oder am Telefon. Gespeichert werden Beginn und Dauer, die Art des Termins, bei Terminen vor Ort die Adresse und bei Telefonterminen die vom Unternehmen angegebene Telefonnummer, welche Seite den Termin vorgeschlagen hat, sein Stand (etwa offen, angenommen, abgelehnt, verschoben oder abgesagt) mit den Zeitpunkten von Vorschlag, Antwort und Absage, bei einer Absage der angegebene Grund und, ob bereits an den Termin erinnert wurde. Für Unternehmen speichern wir außerdem den eingestellten Mindestabstand zwischen zwei Terminen.

Einen Termin sehen nur die beiden Beteiligten des Gesprächs, im Chat und im Kalender der App beziehungsweise des Unternehmensbereichs. Die Datenbank prüft Fristen und Uhrzeiten. Dabei verwenden wir das Alter der jobsuchenden Person, um Termine für Minderjährige auf die Zeit zwischen 8 und 20 Uhr zu begrenzen.

Bei einem neuen Vorschlag, einer Antwort oder einer Absage kann die App die andere Seite per Push-Benachrichtigung hinweisen. Jobsuchende erhalten außerdem sechs Stunden vor einem vereinbarten Termin eine Erinnerung. Beides nennt weder Uhrzeit noch Unternehmen und lässt sich in den Einstellungen der App ausschalten. Näheres steht im Abschnitt zu Push-Benachrichtigungen.

Termine gehören zur jeweiligen Anfrage und werden mit ihr gelöscht. Die Bereitstellung beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Die Altersgrenzen der Uhrzeit dienen dem Schutz Minderjähriger, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

8. Unternehmensprofile, Prüfung und Vergleichssignale

Für Unternehmen verarbeiten wir Firmen- und Kontaktdaten, Ansprechpersonen, Anschrift, Website, Rechtsform, Rolle/Vertretungsangaben, Beschreibungen, Gründungsjahr, Unternehmensgröße, Vorteile, Bilder, Anzeigen, Standorte, Vorlagen und die zugehörigen Anfragen. Angezeigte Auswertungen beruhen auf den hierfür erfassten Aufrufen und Anfragen. Die bereitgestellte Profilansicht und freigegebene Anzeigen werden den vorgesehenen Jobsuchenden angezeigt.

Bei der Eingabe einer Anschrift im Unternehmensbereich können Adressvorschläge erscheinen. Dafür übermittelt unser Server den eingegebenen Text an Geoapify. Im Browser wird dafür kein Dienst eines Anbieters geladen. Nach dem Speichern bestimmt unser Server aus der gespeicherten Anschrift des Unternehmens oder eines Standorts deren geografische Lage. Wir speichern sie zu dieser Anschrift und verwenden sie nur, um Jobsuchenden die Entfernung zu Anzeigen zu berechnen. Angezeigt wird sie nicht. Ändert sich die Anschrift, löschen wir die alte Lage. Mit der Anschrift, dem Standort oder dem Konto wird sie ebenfalls gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, für die Lage zusätzlich unser berechtigtes Interesse an genauen Entfernungsangaben nach Buchst. f.

Für die Verifizierung verarbeiten wir die eingereichten Angaben, Registerdaten, gegebenenfalls Nachweise und die Ergebnisse der Prüfung mit Quelle, Zeitpunkt und Begründung. Daten können dabei zusätzlich aus öffentlichen Registern und dem Impressum der angegebenen Website stammen. Berechtigte Prüfpersonen entscheiden über die erforderliche manuelle Freigabe. Ein fehlender oder abweichender Prüfstand kann die Veröffentlichung und Kontaktmöglichkeiten begrenzen.

Die Verarbeitung dient der Vertragsvorbereitung und -durchführung sowie dem berechtigten Interesse an verlässlichen Anbieterangaben und dem Schutz vor Missbrauch, Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO. Ein Prüfstatus ist kein Persönlichkeits- oder Bonitätsgutachten.

Nachweise liegen in einem privaten Dateispeicher. Berechtigte Zugriffe können über zeitlich begrenzte Download-Adressen erfolgen. Unbefugte erhalten keinen allgemeinen öffentlichen Zugriff auf diesen Speicher.

Zum Erkennen auffälliger Mehrfachkonten können bei den dafür eingerichteten Unternehmensvorgängen pseudonyme Vergleichswerte aus Netzadresse und einer von Stripe bereitgestellten Zahlungsmittelkennung gebildet werden. Für diesen Vergleich werden weder rohe IP-Adresse noch Kartennummer gespeichert und keine Gerätemerkmale ausgelesen. Technische Verbindungssysteme verarbeiten IP-Adressen unabhängig davon, wie in Abschnitt 2 beschrieben. Ein Vergleichstreffer allein führt nicht zu einer automatischen Sperre. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

9. Zahlungen, E-Mails und Support

Zahlungen für Tarife und Werbung werden über Stripe abgewickelt. Zahlungsangaben werden dort erfasst. Tirono verarbeitet insbesondere Kunden-, Vertrags- und Zahlungskennungen, Tarif beziehungsweise gebuchte Werbung, Laufzeit, Betrag und Zahlungsstatus. Wir speichern keine vollständigen Kartennummern und keinen Kartenprüfcode in unserer Anwendungsdatenbank. Zahlungs- und Vertragsabwicklung beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Die vorgeschriebene Aufbewahrung beruht auf Buchst. c.

Für Bestätigungs-, Passwort- und Elternfreigabe-E-Mails werden Empfängeradresse, Inhalt und erforderliche Versand-/Zustelldaten an den eingesetzten Maildienst übermittelt. Bei Supportanfragen verarbeiten wir Kontaktdaten, Inhalt und notwendige Bearbeitungsinformationen. Vertragsbezogene Anfragen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Andere Anfragen beruhen auf unserem berechtigten Interesse an ihrer sachgerechten Bearbeitung nach Buchst. f.

Unternehmen können E-Mail-Hinweise auf neue Anfragen, auf neue Nachrichten in laufenden Gesprächen und auf Anfragen, die seit zwei Tagen unbeantwortet sind, freiwillig einschalten und in den Einstellungen oder über den Abbestelllink jeder Nachricht wieder ausschalten. Grundlage ist ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO. Gespeichert werden die Einstellung, der Abbestellschlüssel, die für die Versandsteuerung erforderlichen Zeitpunkte und, an welche Anfrage bereits erinnert wurde. Dieser Vermerk wird mit der Anfrage gelöscht. Brevo erhält die Empfängeradresse und einen allgemeinen Hinweis mit Link zum Unternehmensbereich, keine Bewerberdaten oder Nachrichteninhalte. Der Versand erfolgt höchstens einmal pro Stunde. Eine Newsletter- oder Werbeeinwilligung wird durch die Registrierung nicht unterstellt.

10. Werbung

Geprüfte Unternehmen können im Unternehmensbereich der Website Werbung buchen: eine Karte mit Titel, Text und Bild, die in der App im Stapel erscheint. Dafür verarbeiten wir Titel, Text, Art der Werbung, das hochgeladene Bild, Laufzeit, gewünschten Start, Preis und den Bearbeitungsstand mit seinen Zeitpunkten, etwa Einreichung, Prüfung, Start und Ende, bei einer Ablehnung oder einem Stopp außerdem den mitgeteilten Grund und die prüfende Person, dazu die Kennungen der Zahlung bei Stripe. Das Bild liegt in einem eigenen, nicht öffentlichen Dateispeicher. Jobsuchende können es erst abrufen, wenn die Werbung läuft. Vor dem Start prüft ein Mensch Inhalt und Bild. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

Unternehmen erhalten zu ihrer Werbung E-Mails, etwa wenn sie eingereicht, freigegeben, abgelehnt, gestartet, beendet oder gestoppt wird. Brevo erhält dafür die Adresse des Kontos, den Titel der Werbung, bei Ablehnung oder Stopp den Grund und zum Ende die Zahlen der Auswertung. Diese Nachrichten gehören zur Abwicklung des Auftrags und enthalten selbst keine Werbung. Sie lassen sich deshalb nicht abbestellen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

In der Auswertung sehen Unternehmen nur zusammengefasste Tageszahlen zu ihrer Werbung, etwa wie oft sie gezeigt und angesehen wurde. Zahlen unter fünf erscheinen als „weniger als 5“. Wer eine Werbung gesehen, ausgeblendet oder gemeldet hat, erfahren Unternehmen nicht.

Werbung sehen nur Jobsuchende ab 18 Jahren. Ob du volljährig bist, ermittelt unser Server aus dem Geburtsdatum in deinem Profil. Fehlt es, siehst du keine Werbung. Ausgewählt wird nur Werbung von Unternehmen im Umkreis deines Suchorts. Dazu schickt die App Postleitzahl und Umkreis deines gewählten Suchorts an unseren Server, der sie für diese Auswahl nicht speichert. Deine Interessen, übrigen Profilangaben, Anfragen, gemerkten oder verworfenen Anzeigen werten wir dafür nicht aus. Wir geben keine Daten an Werbenetzwerke weiter und setzen keine Werbetracker ein. Unter „Warum sehe ich das?“ steht an jeder Werbekarte, von wem die Werbung ist, wer sie bezahlt hat und warum du sie siehst.

Wie oft dir heute schon Werbung gezeigt wurde, zählt die App auf deinem Gerät, damit höchstens sechs Werbekarten am Tag und dieselbe höchstens zweimal erscheinen. Dieser Zähler bleibt auf dem Gerät und beginnt jeden Tag neu. An unseren Server meldet die App, wenn eine Werbung gezeigt, zehn Sekunden lang angesehen oder ausgeblendet wurde. Daraus entstehen Tagessummen je Werbung ohne Bezug zu deinem Konto. Damit wiederholte Meldungen derselben Art die Zahlen nicht verfälschen, merkt sich der Server dabei je Konto, Werbung und Tag, wie oft schon gezählt wurde. Dieser Vermerk wird nach Ablauf des folgenden Tages beim nächsten Zählvorgang gelöscht, spätestens mit deinem Konto. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, Unternehmen eine verlässliche Auswertung zu bieten, ohne dass sie erfahren, wer ihre Werbung gesehen hat.

Nach der Wartezeit kannst du eine Werbung ausblenden, melden kannst du sie jederzeit. Gespeichert wird dann zu deinem Konto, dass dir diese Werbung nicht mehr gezeigt wird, bis sie beendet oder gestoppt ist. Bei einer Meldung speichern wir außerdem den gewählten Grund, den Zeitpunkt und dein Konto, damit berechtigte Prüfpersonen die Werbung prüfen können. Das Unternehmen erfährt nicht, wer eine Werbung ausgeblendet oder gemeldet hat. Welche Werbung du ausgeblendet hast, steht in deiner Datenauskunft. Das Ausblenden beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, Meldungen auf unserem berechtigten Interesse am Schutz vor unzulässiger Werbung nach Buchst. f und unseren Pflichten als Hostingdienst nach Buchst. c.

Dass Volljährige im Stapel gekennzeichnete Werbung sehen, beruht auf unserem berechtigten Interesse, Tirono für Jobsuchende kostenlos anzubieten und über Werbung zu finanzieren, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Verwendet werden dafür nur Volljährigkeit und Suchort, die für die Jobsuche ohnehin vorliegen, und es entsteht kein Profil über dich.

Widerspruchsrecht gegen Werbung: Du kannst der Verarbeitung deiner Daten für die Auswahl, Anzeige und Zählung von Werbung jederzeit und ohne Angabe von Gründen widersprechen (Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO). Dazu schaltest du in der App unter Einstellungen, Abschnitt „Werbung“, den Schalter „Werbung im Stapel“ aus. Ein formloser Widerspruch an kontakt@tirono.de genügt ebenfalls. Der Widerspruch gilt für dein Konto und damit auf allen Geräten. Danach zeigt dir Tirono keine Werbekarten mehr und zählt für dein Konto keine Werbeereignisse. Eine Werbung, die dir vorher schon angezeigt wurde, kannst du weiterhin melden.

Damit dein Widerspruch dauerhaft beachtet wird, speichern wir zu deinem Konto einen Vermerk mit dem Zeitpunkt des Widerspruchs. Schaltest du die Werbung wieder ein, wird der Vermerk gelöscht, spätestens mit deinem Konto. Ob und seit wann ein Widerspruch besteht, steht in deiner Datenauskunft. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO in Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 DSGVO.

11. Bewertungen von Unternehmen

Jobsuchende können ein Unternehmen bewerten, mit dem sie über Tirono Kontakt hatten: nach einer Zusage, einer Nachricht des Unternehmens im Chat oder einem angenommenen Termin. Bewertet wird einmal je Unternehmen in drei festen Kriterien („Freundlich“, „Antwortet schnell“, „Hält Absprachen“) mit jeweils einem bis fünf Sternen. Ein Freitext ist nicht vorgesehen. Gespeichert werden das bewertende Konto, das bewertete Unternehmen, die drei Werte und der Zeitpunkt. Ob ein Kontakt bestand, prüft unser Server anhand der Anfragen, Nachrichten und Termine zwischen beiden Konten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

Angezeigt wird angemeldeten Nutzern nur eine Zusammenfassung, nie eine einzelne Bewertung und nie, wer bewertet hat. Damit sich aus der Zusammenfassung keine Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen lassen, erscheint sie erst ab fünf Bewertungen, eine Bewertung zählt erst sieben Tage nach ihrer Abgabe mit, Durchschnittswerte werden auf halbe Sterne abgerundet, und die Anzahl wird nur als Untergrenze angegeben (mindestens 5, 10, 25, 50 oder 100). Bewertungen gesperrter Konten und von Testkonten fließen nicht ein. Das Abzeichen „Top bewertet“ erhält ein Unternehmen ab zehn Bewertungen mit einem Durchschnitt von mindestens 4,5 Sternen. Es hängt nicht vom gebuchten Tarif ab. Die Zusammenfassung beruht auf unserem berechtigten Interesse und dem der Jobsuchenden, vor einem Kontakt einschätzen zu können, wie ein Unternehmen mit Bewerberinnen und Bewerbern umgeht, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Betrifft die Bewertung eines Einzelunternehmens zugleich dessen Inhaberin oder Inhaber, steht dieser Person das Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO zu.

Ein Unternehmen kann zu seinen Bewertungen einen Antworttext hinterlegen. Gespeichert werden der Text und der Zeitpunkt. Er erscheint zusammen mit der Zusammenfassung und darf weder Beleidigungen noch Kontaktdaten enthalten. Beides prüft unser Server beim Speichern. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

Antworten lassen sich melden, und ein Unternehmen kann seine Bewertungen beanstanden. Dazu speichern wir den gewählten Grund, eine freiwillige Beschreibung, den Zeitpunkt und das meldende Konto. Berechtigte Prüfpersonen sehen zu einer offenen Meldung die einzelnen Werte ohne Angabe des bewertenden Kontos, jedoch mit der Angabe, worauf die Bewertung beruht (Zusage, Chat oder Termin). Entfernt die Moderation eine Bewertung oder blendet sie eine Antwort aus, speichern wir Grund und Zeitpunkt und zeigen beides der betroffenen Seite. Das Ergebnis einer Beanstandung sieht das Unternehmen in seinem Unternehmensbereich. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am Schutz vor unzulässigen und manipulierten Inhalten, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO, sowie unsere Pflichten als Hostingdienst, Buchst. c.

Die eigene Bewertung lässt sich jederzeit zurückziehen. Sie wird dann gelöscht. Abgegebene und entfernte Bewertungen sowie die eigene Antwort eines Unternehmens stehen in der Datenauskunft. Einzelne Bewertungen erhält ein Unternehmen auch dort nicht, weil sie Daten der bewertenden Personen sind, deren Schutz insoweit vorgeht (Art. 15 Abs. 4 DSGVO).

12. Anbieter und internationale Übermittlungen

Nach dem derzeit dokumentierten technischen Aufbau werden folgende Dienste eingesetzt oder bei Wahl der jeweiligen Funktion angesprochen. Zu jedem Dienst sind Sitz und, soweit Daten in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gelangen können, die Grundlage dieser Übermittlung angegeben.

Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur): Anmeldung, Datenbank und Dateispeicher. Die dokumentierte Projektregion ist Frankfurt am Main. Für Zugriffe aus Staaten außerhalb des EWR, etwa durch Support oder Unterauftragnehmer, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914), die Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrags sind.

Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA): Website-Auslieferung, Sicherheitsfunktionen, Turnstile und nach Zustimmung Cloudflare Web Analytics. Cloudflare ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen (EU-U.S. Data Privacy Framework) zertifiziert. Für Übermittlungen in die USA gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10. Juli 2023, hilfsweise die Standardvertragsklauseln.

Brevo (Sendinblue SAS, Paris, Frankreich): die in den Abschnitten 9 und 10 genannten System-E-Mails, verarbeitet in der EU.

Apple/iCloud (Apple Distribution International Limited, Irland): Empfang und Bearbeitung von Nachrichten an die Tirono-Adressen. Übermittlungen an Apple Inc. in die USA erfolgen nach Angaben von Apple auf Grundlage der Standardvertragsklauseln.

Stripe: Zahlungsabwicklung und zugehörige Vertrags- und Rechnungsfunktionen. Stripe ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert und nutzt für Übermittlungen in die USA zusätzlich die Standardvertragsklauseln.

Sentry (Functional Software, Inc., USA): bereinigte technische Fehlerberichte der entsprechend konfigurierten App-Versionen an die konfigurierte EU-Region. Für Zugriffe aus den USA ist Sentry nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert und bietet ergänzend die Standardvertragsklauseln.

Expo (650 Industries, Inc., USA): Auslieferung von Aktualisierungen der App und Weiterleitung der Push-Benachrichtigungen an den Push-Dienst von Apple oder Google. Expo ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert.

Mistral AI (Paris, Frankreich): Erzeugung der Antworten von Tino, dem Hilfe-Chat der App. Die Daten verarbeitet Mistral nach eigenen Angaben standardmäßig in der EU.

OpenRegister (Descartes Technologies GmbH, Berlin): Abgleich der Angaben eines Unternehmens mit öffentlichen Registerdaten bei der Unternehmensprüfung.

Geoapify (KEPTAGO LTD, Paphos, Zypern): Adressvorschläge und Bestimmung der Lage von Unternehmens- und Standortanschriften, nur über unseren Server und ohne IP-Adresse oder Gerätedaten der Nutzer. Gehostet wird nach Angaben des Anbieters in Rechenzentren in der EU. Eingesetzte Unterauftragnehmer wie Cloudflare können Anfragen auch außerhalb der EU verarbeiten, für Cloudflare gilt das oben Gesagte. Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Apple oder Google: Anmeldung über das jeweilige Konto, soweit gewählt. Für Apple gilt das oben zu Apple Gesagte. Google LLC ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert.

Have I Been Pwned/Pwned Passwords (Superlative Enterprises Pty Ltd, Australien): wird für die in Abschnitt 3 beschriebene Passwort-Leckprüfung der App von unserem Server abgefragt. Übermittelt werden nur die ersten fünf Zeichen eines Prüfwerts, ohne IP-Adresse des Geräts und ohne sonstige Angaben zur Person. Eine Übermittlung personenbezogener Daten nach Australien findet dabei nicht statt.

Soweit ein Anbieter in unserem Auftrag handelt, wird er auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags eingesetzt. Anbieter können für einzelne eigene Zwecke, etwa gesetzliche Pflichten im Zahlungsverkehr oder das eigene Anmeldekonto, selbst verantwortlich sein. Deshalb sind nicht pauschal alle genannten Verarbeitungen Auftragsverarbeitung.

Ein Serverstandort in der EU schließt Zugriffe aus Drittländern, etwa durch Support oder Unterauftragnehmer, nicht automatisch aus. Für Übermittlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums müssen die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sein. Informationen und gegebenenfalls Kopien der maßgeblichen Garantien können bei kontakt@tirono.de angefragt werden.

13. Fehlerberichte der App

Die entsprechend eingerichteten veröffentlichten App-Versionen können technische Fehlerberichte an Sentry senden. Nach der aktuellen Konfiguration werden Berichte vor dem Versand bereinigt. Nachrichteninhalte, Eingaben, Screenshots und eine aufgezeichnete Bedienhistorie sollen nicht enthalten sein. Verarbeitet werden insbesondere technische Fehler- und Versionsinformationen. Auch bei bereinigten Inhalten entstehen beim Transport Verbindungsdaten.

Zweck ist die Diagnose und Beseitigung von Fehlern, gestützt auf unser berechtigtes Interesse an einer zuverlässigen App, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

14. Gemeldete Fehler

Angemeldete Nutzerinnen und Nutzer können in der App und im Unternehmensbereich einen Fehler melden. Verarbeitet werden die eingegebene Beschreibung, der ausgewählte Bereich, die App-Version beziehungsweise Browser und Hauptversion, das Betriebssystem, der Zeitpunkt und die Zuordnung zum Konto, damit Rückfragen an die Adresse des Kontos möglich sind. Bildschirmfotos, Gerätekennungen und Bedienverläufe werden nicht übermittelt. Die Berichte sehen nur berechtigte Prüfpersonen von Tirono, die sich mit einem zweiten Faktor angemeldet haben.

Zweck ist das Erkennen und Beheben technischer Fehler. Soweit ein Fehler die vertragsgemäße Nutzung betrifft, beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, im Übrigen auf unserem berechtigten Interesse an einem funktionierenden Dienst, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Die Meldung ist freiwillig. Passwörter, Gesundheitsangaben und Daten anderer Personen gehören nicht in die Beschreibung.

15. Push-Benachrichtigungen der App

Nach der ersten Anfrage fragt die App, ob sie Benachrichtigungen schicken darf. Nur wenn Sie zustimmen und das Betriebssystem es erlaubt, speichern wir zu Ihrem Konto eine Kennung Ihres Geräts beim Push-Dienst (Push-Token), die Plattform (iOS oder Android) und wann das Gerät zuletzt gemeldet wurde, dazu Ihre Einstellungen zu den Benachrichtigungen und die Zeitpunkte noch offener Hinweise.

Eine Benachrichtigung nennt nur die Art der Neuigkeit, etwa eine neue Nachricht, eine Neuigkeit zu einer Anfrage oder zu einem Termin, nie das Unternehmen, die Tätigkeit, eine Uhrzeit, eine Zusage oder Absage. Jobsuchende erhalten sechs Stunden vor einem vereinbarten Termin eine Erinnerung, Unternehmen nicht. Übermittelt werden der Push-Token und dieser Text an Expo und von dort an den Push-Dienst von Apple oder Google, der die Benachrichtigung auf das Gerät bringt.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO in Verbindung mit § 25 TDDDG. Einzelne Arten lassen sich in den Einstellungen der App ausschalten, alle in den Einstellungen des Geräts. Gespeichert werden höchstens zehn Geräte je Konto. Die Kennung wird beim Abmelden, beim Löschen des Kontos oder dann gelöscht, wenn der Push-Dienst das Gerät nicht mehr kennt.

16. Tino, der Hilfe-Chat der App

Jobsuchende können in der App Fragen an Tino stellen. Tino ist ein Hilfe-Chat für Fragen zur App, allgemeine Tipps zur Jobsuche und aktuelle Stellenangebote. Die Nutzung ist freiwillig. Bekannte Hilfethemen werden direkt beantwortet. Weitere Fragen ordnet ein KI-Sprachmodell von Mistral AI (Paris, Frankreich) vorgegebenen Antwortbausteinen zu. Passt kein Baustein, etwa bei einem Dank, allgemeinen Gesprächsbeiträgen oder unklaren Fragen, erzeugt das Modell eine kurze eigene Antwort. Vor der Anzeige prüft unser Server diese Antwort auf Länge, Verweise, Kontaktdaten und typische persönliche oder sensible Angaben. Erfüllt sie die Prüfung nicht, wird sie nicht angezeigt. Antworten des Modells und Zuordnungen können falsch sein. Die Antworten ersetzen keine Beratung.

Vor dem Speichern und Senden prüft die App Texte auf typische persönliche und sensible Angaben. Unser Server prüft erneut vor einer möglichen Übermittlung an Mistral. Erkannte Angaben werden abgewiesen und nicht als Gespräch gespeichert. Diese Mustererkennung kann nicht jede Formulierung erkennen. Bitte schreiben Sie deshalb keine persönlichen oder sensiblen Angaben in den Chat. Für die Zuordnung und die Antwort auf bisher nicht erkannte Fragen können höchstens die letzten zwölf Nachrichten an Mistral gehen, zusammen mit unseren festen Anweisungen. Name, Alter, Wohnort, Profil, Anfragen und Chats mit Unternehmen werden nicht zusätzlich mitgeschickt. Stellenangebote lädt die App direkt aus unserem Anzeigenbestand und wählt sie anhand der vorhandenen Profil- und Sucheinstellungen sowie der Jugendschutzregeln aus. Diese Angaben und Angebote gehen nicht an Mistral.

Auf unserem Server speichern und protokollieren wir den Inhalt der Fragen und Antworten nicht. Wir zählen nur, wie viele Fragen ein Konto am Tag stellt (höchstens 30, davon höchstens 10 mit einer eigenen Antwort des Modells) und wie viele Fragen alle zusammen am Tag stellen, um Missbrauch und Kosten zu begrenzen. Der Zähler zum Konto enthält keine Inhalte und wird mit dem Konto gelöscht. Die Tageszahl für alle enthält keinen Bezug zu einer Person.

Der Gesprächsverlauf wird nur auf Ihrem Gerät gespeichert, getrennt nach Konto und höchstens mit den letzten 60 Nachrichten. Er wird gelöscht, wenn Sie in Tino „Neu beginnen“ wählen oder die App vom Gerät entfernen. Beim Öffnen werden erkannte sensible Altverläufe verworfen. Gespeicherte Antworten des Modells, die die Prüfung nicht mehr bestehen, werden entfernt.

Mistral verarbeitet die Anfragen, um die Antwort zu erzeugen. Die Verwendung zum Training von Modellen haben wir in unseren Einstellungen bei Mistral abgeschaltet. Ob und wie lange Mistral Anfragen darüber hinaus aufbewahrt, etwa zur Sicherheit des eigenen Dienstes, richtet sich nach den Bedingungen von Mistral. Eine Vereinbarung, nach der Mistral Anfragen gar nicht aufbewahrt (Zero Data Retention), besteht derzeit nicht.

Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der von Ihnen gewählten Funktion der App, Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Für die Zählung der Fragen stützen wir uns außerdem auf unser berechtigtes Interesse, Missbrauch und Kosten zu begrenzen, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

17. Cookies, lokaler Speicher und optionale Statistik

Notwendige Cookies und lokale Speicherfunktionen dienen Anmeldung, Sicherheit, Bedieneinstellungen und dem Speichern Ihrer Cookie-Auswahl. Zugriffe auf das Endgerät erfolgen, soweit hierfür eine Ausnahme gilt, nach § 25 Abs. 2 TDDDG. Die anschließende personenbezogene Verarbeitung erfolgt nach den oben genannten Rechtsgrundlagen. Nicht notwendige Endgerätezugriffe erfolgen nur mit der erforderlichen Einwilligung.

Cloudflare Web Analytics wird auf der Website nur nach ausdrücklicher Zustimmung geladen. Der Dienst verwendet für diese Besucherstatistik keine Analyse-Cookies. Er verarbeitet dennoch technische Nutzungs- und Leistungsinformationen. Ein fehlendes Analyse-Cookie bedeutet nicht, dass überhaupt keine Daten übertragen werden. Grundlage einer personenbezogenen Statistikverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.

„Ablehnen“ lässt nur notwendige Funktionen aktiv. „Alle erlauben“ stimmt der optionalen Statistik zu. „Auswahl erlauben“ speichert die Stellung des Statistik-Schalters. Notwendige Funktionen bleiben bei jeder Auswahl aktiv. Die Wahl wird 180 Tage in diesem Browser gespeichert. Über „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich können Sie sie jederzeit ändern oder widerrufen. Nach einem Widerruf wird die Seite neu geladen und das optionale Skript nicht erneut gestartet. Die Rechtmäßigkeit früherer Verarbeitung bleibt unberührt. Werbetracker werden durch diesen Dialog nicht freigegeben.

Die App speichert unter anderem Sitzungsdaten und lokale Einstellungen. Profilangaben, Nachrichten und andere synchronisierte Inhalte werden bei Verwendung der jeweiligen Funktion an den Server übertragen. Ein lokaler Entwurf oder Filter ist davon zu unterscheiden.

18. Speicherdauer und Löschung

Wir speichern Daten nur, solange sie für den jeweiligen Zweck benötigt werden oder eine zulässige Aufbewahrung erforderlich ist. Die Kontolöschung entfernt die zugeordneten Anwendungsdaten nach dem vorgesehenen Löschablauf. Dateien werden gegebenenfalls durch einen gesonderten Bereinigungslauf entfernt. Ein Löschauftrag bedeutet deshalb nicht, dass jede Sicherung oder jedes rechtlich aufzubewahrende Dokument augenblicklich verschwindet.

Zur Wiederherstellung nach technischen Fehlern oder Sicherheitsvorfällen werden verschlüsselte Sicherungskopien der Datenbank erstellt und ausschließlich zu diesem Zweck verwendet. Aus einer Sicherungskopie werden einzelne Daten nicht gesondert entfernt. In der Anwendung gelöschte Daten können daher bis zur Löschung der jeweiligen Sicherungskopie darin enthalten bleiben. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Verfügbarkeit und Sicherheit der Plattform, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO in Verbindung mit Art. 32 DSGVO.

Die dokumentierten Bereinigungsregeln sehen insbesondere vor:

Zurückgenommene Nachrichten: 90 Tage ab Erstellung des Rücknahmeeintrags.

Frühere Fassungen bearbeiteter Nachrichten: 90 Tage nach ihrer Ersetzung.

Pseudonyme Vergleichssignale zu Unternehmenskonten: 30 Tage nach ihrem zuletzt gespeicherten Erfassungszeitpunkt (gesehen_am).

Unternehmensnachweise: 90 Tage nach manueller Freigabe beziehungsweise 30 Tage nach Ablehnung, soweit ein solcher Nachweis gespeichert wurde.

Sicherheitsprotokoll: 180 Tage ab Eintrag.

Konten, deren E-Mail-Adresse nie bestätigt wurde: Löschung 30 Tage nach der Registrierung.

Kontosperren mit Grund und prüfender Person: solange das Konto besteht.

Erteilte Elternfreigaben: solange das Konto besteht, als Nachweis der Freigabe. Nicht erteilte und zurückgenommene Elternfreigaben: Bereinigung, sobald der Bestätigungslink seit sieben Tagen abgelaufen ist.

Abgelehnte, blockierte oder von beiden Seiten archivierte Anfragen: Bereinigung nach 180 Tagen anhand des Entscheidungszeitpunkts, ersatzweise des Versandzeitpunkts. Eine einseitige Archivierung allein löst diese Regel nicht aus.

Bearbeitete Meldungen und geschlossene Schutzfälle: 180 Tage nach Bearbeitung.

Anfrage-Vermerke: Kontokennung, Anzeigenkennung und Zeitpunkt der Anfrage bleiben nach dem Löschen eines Chats oder der Bereinigung einer Anfrage gespeichert, um erneute Anfragen auf dieselbe Anzeige zu verhindern. Der Vermerk enthält keine Nachrichten oder Bewerbungsinhalte. Er wird mit dem Jobsuchendenkonto oder der Anzeige gelöscht, bei der Anzeige auch bei einer Markierung als gelöscht. Unternehmen erhalten keinen Zugriff auf diese Vermerke. Sie sind in der eigenen Datenauskunft enthalten.

Termine: zusammen mit der zugehörigen Anfrage.

Werbung: abgelehnte, beendete und gestoppte Werbungen sowie nicht eingereichte Entwürfe zwölf Monate nach ihrem letzten Bearbeitungsschritt, zusammen mit ihren Tageszahlen und ihrem Bild. Mit dem Unternehmenskonto werden auch seine Werbungen und deren Bilder gelöscht.

Werbebilder, zu denen keine Werbung mehr gehört, etwa nach einem ersetzten Bild oder einem abgebrochenen Schritt: beim ersten Bereinigungslauf, wenn das Hochladen mehr als einen Tag zurückliegt.

Ausgeblendete und gemeldete Werbung je Konto: beim nächsten Bereinigungslauf, nachdem die Werbung beendet oder gestoppt ist. Zählvermerke je Konto, Werbung und Tag: nach Ablauf des folgenden Tages.

Widerspruch gegen Werbung: sobald die Werbung in den Einstellungen wieder eingeschaltet wird, spätestens mit dem Konto.

Bewertungen von Unternehmen: bis die bewertende Person sie zurückzieht, die Moderation sie entfernt oder eines der beiden Konten gelöscht wird. Vermerke über entfernte Bewertungen mit Grund: solange beide Konten bestehen. Antworten von Unternehmen auf ihre Bewertungen, auch ausgeblendete mit Grund: bis das Unternehmen sie löscht oder ersetzt, spätestens mit dem Unternehmenskonto.

Gemeldete Fehler: 90 Tage nach ihrer Erledigung, spätestens zwölf Monate nach Eingang. Mit dem Konto werden sie sofort gelöscht.

Supportanfragen und die zugehörigen Bearbeitungsunterlagen: Löschung zwölf Monate nach Abschluss der Bearbeitung, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Sicherungskopien der Datenbank: Löschung 90 Tage nach ihrer Erstellung.

Bereinigungen laufen periodisch. Technische Ausfälle können ihre tatsächliche Ausführung verzögern. Gesetzlich aufzubewahrende Rechnungs- und Geschäftsunterlagen werden für die jeweils anwendbare Pflichtfrist und nur für die verbleibenden Zwecke aufbewahrt, in der Regel acht Jahre für Buchungsbelege wie Rechnungen und sechs Jahre für Geschäftsbriefe (§ 147 AO). Erforderliche Daten zur Abwehr oder Durchsetzung konkreter Rechtsansprüche können bis zur abschließenden Klärung und innerhalb der maßgeblichen Verjährungsfristen beschränkt weiterverarbeitet werden. Das rechtfertigt keine unbegrenzte Aufbewahrung sämtlicher Kontodaten.

19. Automatische Regeln und menschliche Entscheidungen

Tirono verwendet automatische Regeln, um Anzeigen nach Alter und weiteren Profildaten einzugrenzen, Nachrichten zu prüfen und auffällige Vorgänge anzuzeigen. Daraus folgt keine Einstellungsentscheidung. Diese trifft das jeweilige Unternehmen. Ein Vergleichssignal allein führt nicht zu einer Kontosperre. Welche Werbung erscheint, bestimmen feste Regeln anhand von Volljährigkeit und Umkreis. Ob eine Werbung starten darf, entscheidet ein Mensch. Fehlerhafte Angaben oder Prüfungen können an kontakt@tirono.de gemeldet und zur Überprüfung gestellt werden.

20. Erforderliche Angaben, Einwilligung und Ihre Rechte

Ohne die für Anmeldung, Sicherheit und die gewünschte Leistung notwendigen Angaben können wir die jeweilige Funktion nicht anbieten. Pflichtfelder werden im Ablauf gekennzeichnet. Freiwillige Bilder oder optionale Statistik sind keine Voraussetzung für ein Konto. Die Ablehnung optionaler Statistik verhindert die notwendige Anmeldung und Nutzung nicht.

Sie können unter den gesetzlichen Voraussetzungen Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit verlangen. Verfügbare Funktionen zur Datenauskunft und Kontolöschung können direkt genutzt werden. Alternativ genügt eine Anfrage an kontakt@tirono.de. Wenn erforderlich, prüfen wir Ihre Identität mit verhältnismäßigen Mitteln, bevor wir Daten herausgeben oder ein Konto löschen.

Widerspruch: Gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation Widerspruch einlegen. Gegen eine Verarbeitung für Direktwerbung besteht ein jederzeitiges Widerspruchsrecht ohne Begründung. Das gilt auch für die Werbung im Stapel der App. Jobsuchende können dort direkt über den Schalter „Werbung im Stapel“ in den Einstellungen widersprechen. Einzelheiten stehen im Abschnitt „Werbung“.

Eine datenschutzrechtliche Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen. Sie können sich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an Ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder am Ort eines vermuteten Verstoßes. Zuständig für Tirono ist der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Änderungen dieser Erklärung werden kenntlich gemacht. Eine erforderliche neue Einwilligung wird nicht durch eine bloße Textänderung ersetzt.